Beauty / Portrait

Die Portraitfotografie ist eine meiner Leidenschaften. Portraits sind für mich jedoch nicht einfach abgelichtete Gesichter. Ein Portrait ist als Darstellung eines Menschen zu sehen. Das geht auch mal vom Scheitel bis zu den Füßen. Dieses Specktrum bietet somit einen großen Spielraum in dem man sich entfalten kann. Ich für meinen Teil möchte den Menschen der (in der Regel) vor mir sitzt möglichst pure einfachen. Womit wir dann auch im Bereich „Beauty“ wären. Viele verbinden Beauty mit aufwendig retuschierten Bildern. Ich empfinde Bilder, in denen ich die Natürlichkeit einer Person einfange und das ganz noch vertraut wirkt, als Beauty. Diese Portraits sind meist sehr nude gehalten. Wobei es auch mal mit mir durchgeht und ich auch gerne mal gewollt künstlich arbeite.

Sensual

Wie im Bereich Beauty / Portrait bereits geschrieben versuche ich die natürliche Schönheit einer Person einzufangen. Kommt zu diesem Bereich noch ein Hauch Erotik hinzu, landen wir in der Kategorie Sensual. Die Tiefe und persönlichkeit des Models im Bereich des verdeckten Aktes einzufangen ist hier mein Ziel. Die Priorität liegt hier nicht in der Darstellung eines nakten Körpers, sondern im Einfangen eines sehr sensiblen Momentes. Der Moment soll vertrautheit vermitteln aber auch die Attribute, wie zierlichkeit, stärke oder verletzlichkeit des Models betonen.

Fashion

Fashion gehört zu den Bereich die ich sehr gerne bearbeite. Es handelt sich meißt um ein Zusammentreffen vieler Personen, die an der Schaffung toller und mitreißender Bilder beteiligt sind.
Der Austausch und die Zusammenarbeit in einem solch Facettenreichen Umfeld reizt mich sehr. Hinzu kommen natürlich ständig tolle und frische Designs, die man nicht von der Stange kommen. Hier kann man alles an Kreativität reinschmeißen, dass man hat.

Reportage

Während meines ersten Aufenthaltes in Bangkok hat es mich erwischt. Wo ich vorher relativ verblendet mit meiner Kamera meine Urlaubsumgebung knipste, bewegte mich das Leben der Mensche in Thailand so sehr, dass der Nebel vor meinen Augen verschwand. Statt schön angelegter Touri-Orte interessierte mich mehr, wie die Menschen sich durch dieses Leben schlagen. Ich ging abseits der Wege die für mich als Touri gedacht waren und fand mich in Townships und auf Märkten wieder die in der Regel nicht von Europäern betreten werden. Ich lernte Menschen kennen und organisierte ungeführte Reisen und holte mir Informationen von vor Ort Ansässigen ein. Ich lernte so viel über eine Kultur und über die Gegebenheiten, unter denen die Menschen leben dass es mich bis heute fesselt, wenn ich die Bilder betrachte. Ich lernte Menschen kennen und machte Erfahrungen, dir mir heute noch eine Gänsehaut verschaffen. Hungrig von diesen Erfahrungen hat sich meine Art Urlaub zu machen gänzlich verändert. Und so wächst mein Book von Jahr zu Jahr und ich kann sagen, dass ich in den zwei Wochen in denen ich mich im Ausland aufhalte mehr lerne als im rest des Jahres.